Abendroutine mit Baby. Wie viel Routine ist wichtig?

Wie viel Routine brauchen Babys? Wie kann mein Kind am Besten einschlafen? Wie wichtig ist eine regelmäßige Routine? Das Leben mit einem Baby ist für den Einzelnen anders, und viele Eltern stellen sich diese Fragen


Abends ab 18:00 Uhr langsam runterkommen

Versuche Abends ein wenig Ruhe einkehren zu lassen. Keine wilden Spiele mehr und keine lauten Hintergrundgeräusche. Vielleicht kannst du deinem Baby ein Kinderbuch vorlesen oder etwas ruhige und leise Musik spielen lassen. Um dein Baby perfekt für den Schlaf vorzubereiten kannst du dein Baby wickeln, sein Gesicht  und die Händchen mit einem warmen Waschlappen waschen. Danach wird der Schlafanzug angezogen und du legst dich gemeinsam mit deinem Kind ins Bett. Beispielsweise kannst du dein Baby mit dem Fläschchen füttern oder stillen - jeder wie er mag.  Dabei kannst du wunderbar leise Musik im Hintergrund laufen lassen (Schaue gerne bei Spotify nach und entdecke tolle Schlaflieder und Playlisten). Meistens dösen Babys dann bereits ein. Nach dem Bäuerchen kann es sein, dass sie etwas wacher werden. Das macht aber nichts. Sprich liebevoll zu deinem Baby, und gib ihm seinen Schnuller. Du kannst gerne deine Hand auf seinen/ihren Bauch legen bis dein Baby eingeschlafen ist. 


Ab wann sind Abendroutinen sinnvoll?

Natürlich kommt es auf die Eltern an, ich denke es gibt kein Richtig oder Falsch. Aber je früher ein Baby Routinen lernt, desto einfacher ist es, Routinen und Gewohnheiten in Zukunft beizubehalten. Es ist auch schwierig, schlechte Gewohnheiten zu entwickeln. Am Anfang war es jedoch etwas schwierig, da es immer noch keine festen täglichen Gewohnheiten gibt - Eltern und Babys müssen sich zuerst aneinander anpassen. Ca. ab dem 3. Monat kann man gerne anfangen eine Routine einzuführen.


Was ist, wenn das Baby abends überhaupt nicht zur Ruhe kommt?

Stelle sicher, dass dein Kind ab 17 Uhr nicht mehr schläft, lasse den Fernseher nicht im Hintergrund laufen und dimmen Sie das Licht ab 18 Uhr. Schaue ob tagsüber zu viel Action ist, was dein Baby aufdrehen kann. Es ist sehr wichtig, dass du dir keinen Druck machst. Manche Babys sind länger wach und schlafen dafür morgens länger. Das ist ganz normal und bei jedem unterschiedlich. 


Schläft dein Baby im eigenen Bett?

Beim Einschlafen kannst du dein Baby in sein Beistellbett legen und du rutscht nah heran. Morgens oder Nachts beim Stillen kannst du dein Kind gerne zu dir holen. Zum kuscheln geht das natürlich auch! Es ist hierbei ebenso wichtig, dass du dir kein Druck machst. Achte darauf, dass sich dein Baby beim Einschlafen nicht zu sehr daran gewöhnt bei Mama und Papa im Bett zu schlafen. 


Die richtige Schlafumgebung schaffen

Es ist wichtig, die richtige Schlafumgebung zu schaffen, damit sich dein Kind im Bett wohl fühlt. Um Ablenkung zu vermeiden, sollte das Bett nur zum Schlafen und zum Spielen an anderer Stelle verwendet werden. Vermeide nach Möglichkeit auch die Verwendung elektronischer Geräte im Schlafzimmer. Kuscheltiere hingegen sind sinnvolle Gefährten, die es Kindern leicht machen, getrennt von dir zu schlafen.


Gibt es etwas, was bei deiner Abendroutine nicht empfehlenswert ist?

Lärm, Krach und viele laute Hintergrundgeräusche, die Babys leicht irritieren können...